
Bodenverbrauch
Boden sparen, Flächen besser nutzen und Zersiedelung stoppen.
Boden ist eine endliche Ressource. Ein sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Grund und Boden ist entscheidend für Lebensqualität, leistbares Wohnen, funktionierende Gemeinden und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Klar ist dabei auch: Die zentralen Kompetenzen in der Bodenpolitik liegen bei Ländern und Gemeinden. Genau deshalb braucht es ein gutes Zusammenspiel aller Ebenen und eine Reformpartnerschaft, die gemeinsame Ziele verfolgt.
Als Bundesregierung wollen wir dort ansetzen, wo wir unterstützen, koordinieren und Rahmenbedingungen verbessern können. Ziel ist es, gemeinsam mit Ländern und Gemeinden den Bodenverbrauch wirksam zu senken, Baulandüberhänge abzubauen und Entsiegelung zu fördern. Ein wichtiger Schritt dabei ist ein klarer Zielpfad, um den täglichen Bodenverbrauch auf 2,5 Hektar pro Tag zu reduzieren, den wir bis Ende 2026 vorlegen möchten.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Boden ist kein Gegensatz zu Entwicklung, sondern ihre Grundlage. Gute Bodenpolitik verbindet Umwelt, leistbares Wohnen und wirtschaftliche Perspektiven, insbesondere in den Regionen.
